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Der Applaus hätte wohl kaum aufgehört, wenn Torben Christoffer nicht mit einer gekonnten Rede zunächst Freundin und Regisseurin Caroline Wloka, dann alle weiteren Akteure auf die Bühne holte. Ihr Beifall war berechtigt. Denn was Cineartist-Production dort, kurz vor Weihnachten, auf die Leinwand brachte, war nicht kopiert - wie der Titel des Films verheißen mag - sondern der erste Spielfilm von Wloka, der sich zudem ungeniert zeigen kann. 75 Minuten dauert die Geschichte um einen Kunstfälscher, der außer seines Pinsels nicht sehr viel mehr im Griff zu haben scheint. Vielleicht ein wenig unausgereift in der Dramaturgie, doch man konnte es spüren: Hier erwacht ein neuer Haneke, der die Filmwelt ein wenig voran bringen wird.
Unterstützt wurde das Team von Cineartist-Production von zahlreichen Gästen, die den Weg in das Filmcasino nicht gescheut hatten. Sie ließen es sich auch nicht nehmen, nach der Premiere noch auf die Premierenfeier zu kommen - von der hier das Ende lieber unerwähnt bleiben soll.
Unter dem Strich ein sehr schöner, erfolgreicher Tag, wie man auf den Bildern sehen kann.
Ein Video über die Feierlichkeiten wird es auch geben. Dieses wird hoffentlich bis Anfang/Mitte Februar fertig gestellt sein.